Den Brennwert von Lebensmitteln kennen und leichter abnehmen

Der Brennwert von Lebensmitteln zeigt den Wert an, den ein Lebensmittel für die Energieversorgung unseres Körpers hat. Dabei stellen Kohlenhydrate und Fette die wichtigsten Bestandteile dar, und je höher der Anteil, desto höher ist der Brennwert, wodurch mehr Energie bereitgestellt wird. Um sich gesund zu ernähren sollte jeder Mensch seinen eigenen Energiebedarf zumindest annähernd einschätzen können.

 

Um den individuellen Energiebedarf festzulegen spielen Angaben zu Alter, Größe und Gewicht eine Rolle, mit deren Hilfe ein Grundwert errechnet wird. Aber auch die tägliche körperliche Aktivität und die Beanspruchung am Arbeitsplatz ist von Bedeutung. Arbeiten Sie sitzend, führen Sie leichte Arbeiten durch oder müssen schwere körperliche Tätigkeiten bewältigt werden? Auf alle diesen Gegebenheiten stützt sich der individuelle Energieverbrauch und damit auch die Entscheidung, ob man sich Lebensmittel mit hohem Brennwert gönnen kann oder kalorienbewußt essen sollte.

 

Wie nützen Sie den unterschiedlichen Brennwert von Lebensmitteln beim Abnehmen?

Wenn Sie abnehmen möchten ist es wichtig, dass Sie sich immer sattessen, denn Crash-Diäten und Hungerkuren bringen Sie nicht ans Ziel. Kennen Sie den Brennwert von Lebensmitteln, können Sie darauf achten möglichst solche Lebensmittel zu essen, die eine niedrige Energiedichte aufweisen, nämlich weniger als 1,5 kcal/g bzw. unter 150 Kalorien pro 100 g. Lebensmittel mit 150 bis 250 Kalorien pro 100 g liegen im Mittelfeld und sollten je nach Ihrem persönlichem Energiebedarf nur mäßig gegessen werden. Alle Lebensmittel die bei über 250 Kalorien pro 100 g liegen sind zwar auch bei einer ausgewogenen Ernährung nicht verboten, müssen aber als “Luxus” gelten und nur selten und in geringen Mengen gegessen werden.

 

 

 

 

Um den Brennwert von Lebensmitteln also optimal für Ihre Vorhaben, abzunehmen, zu nutzen ist es also wichtig, dass Sie sich an Lebensmitteln mit niedriger Energiedichte richtig satt essen und mit den Lebensmitteln im Mittelfeld für Ergänzungen sorgen. Aber keine Sorge, Sie müssen dazu nun keine Kalorientabellen auswendig lernen! Schreiben Sie einfach auf, was Sie persönlich gerne essen und sortieren Sie alles nach Kaloriengehalt in die 3 Bereiche auf. So erhalten Sie eine individuelle Liste nach der Sie sich bei Ihrem täglichem Speiseplan richten können.

 

Stehen auf Ihrer Liste nur wenige Lebensmittel mit niedrigem Brennwert, ist es vielleicht an der Zeit, Neues zu probieren! Nehmen Sie sich eine Stunde und sehen Sie sich einige Kalorientabellen an um Lebensmittel zu finden, die Sie vielleicht noch nie oder schon lange nicht mehr gegessen haben, die Ihnen aber eventuell (wieder) schmecken könnten.

 

Indem Sie auf den Brennwert von Lebensmitteln achten und gleichzeitig Ihren Energiebedarf im Hinterkopf behalten, werden Sie abnehmen, selbst wenn Sie im Arbeitsalltag nur selten für Bewegung sorgen können.

 

 

 

 

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