Als fettleibige Person sollte es für Sie nichts wichtigeres geben, als dringend Gewicht zu verlieren. Vielleicht sind Sie der Meinung, Sie fühlen sich gut und es bedroht Sie kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. Doch viele Krankheiten, die Sie treffen können, zeigen anfangs kaum Symptome. Da fettleibige Personen immer das potenzielle Risiko mitbringen, durch Ihr Übergewicht tödlich zu erkranken, ist es unerlässlich, so schnell wie möglich abzunehmen.
Eine krankhaft fettleibige Person hat in der Regel 50 Kilo oder mehr an Übergewicht.
Es ist aber möglich, auch mit weniger Übergewicht bereits als krankhaft fettleibig zu gelten. Dabei ist es dann nicht unbedingt das Gewicht, sondern die bereits bestehenden gesundheitlichen Probleme, die diese Person schon zu den krankhaft Fettleibigen gehören lässt.
Einige Ärzte sehen in krankhafter Fettleibigkeit ein so ernstes Gesundheitsrisiko, dass Sie ihre Patienten dazu ermuntern, einer Operation zuzustimmen. Dabei wird meist ein Teil des Magens entnommen um das Volumen zu verringern.
Diese Art von Operation wird in der Regel Magen-Bypass, Magenband-Operation oder Magenverkleinerung genannt. Vor einigen Jahren sprach man häufig noch von Magenverkleinerung. Inzwischen ist der Begriff Magen-Bypass aber gebräuchlicher geworden. Das liegt daran, das bei der Operation der Magen verkleinert und ein Bypass angelegt wird, der den Magen praktisch umgeht und direkt in den Darm führt.
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Es ist inzwischen auch möglich, Magen-Bypässe wieder rückgängig zu machen, sodass Personen, die sich einmal dieser Operation unterzogen haben, nicht zwingend für den Rest ihres Lebens nur noch in sehr kleinen Mengen essen müssen. Trotzdem handelt es sich immernoch um aufwändige Operationen mit einem entsprechend hohen Risiko. Insbesondere gerade für fettleibige Patienten, deren Wunden ohnehin schwer heilen und deren Gesundheit bereits angeschlagen ist. Viele Ärzte sehen in dem extremen Übergewicht aber trotzdem ein höheres Risiko als in der Durchführung einer komplizierten Operation.
Andere Ärzte verschreiben eine Flüssigkeitsdiät um einen schnellen Gewichtsverlust zu erreichen. Flüssigkeitsdiäten sind eigentlich eher ungesund. Die von Ärzten verschriebenen Flüssigkeitsdiäten sind aber zumindest in den Nährstoffen ausgewogen.
Der Vorteil einer Flüssigkeitsdiät ist der extrem schnelle Gewichtsverlust. Einige Ärzte halten das für nötig, um schnell Gelenke und Herz zu entlasten und kurzfristig die Werte von Blutzucker, Cholesterol und Triglyceriden zu senken, falls diese schon gefährlich hoch angestiegen sind.
Die gesündeste Art abzunehmen ist und bleibt aber eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Diese Möglichkeit bleibt auch für jede fettleibige Person bestehen, die sich nicht für eine Flüssigkeitsdiät oder eine Operation entscheiden kann.
Eine Ernährung die auf wenige und hochwertige Kohlenhydrate abgestimmt ist, wirkt für Fettleibige und Diabetiker gleichermaßen vorteilhaft. Haben sich erst einmal die Blutzuckerwerte stabilisiert, wird sich auch die allgemeine Gesundheit verbessern und es wird deutlich einfacher werden, abzunehmen.
Wenn Sie dazu auch noch trainieren, selbst wenn es nur einfache Übungen sind, werden Sie schon bald an Gewicht verlieren und Ihr Gesundheitsrisiko wird sich deutlich verringern. Eine extrem fettleibige Person benötigt natürlich länger um ihr Gewicht zu verlieren, aber durch normales Essen und Bewegung ist es möglich, wieder ein normales Gewicht zu erreichen und gesünder zu leben.
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